auf geht´s über Stock und Stein :)

Sonntag, 24.03.2013

Die letzten zwei Wochen auf Hestheimar sind angebrochen. Den Wunsch die Hekla zu besteigen konnte David leider nicht mehr verwirklichen. Die Wetterverhältnisse auf dem aktivsten Vulkan Islands müssen für einen Aufstieg einfach perfekt stimmen. Auch die Überfahrt auf die Westmännerinseln ist uns bisher noch nicht gelungen. In der Winterzeit wird die Hauptinsel Heimaey nur von einem Hafen aus angeschippert.. von dort aus braucht die Fähre mindestens drei Stunden zur Überfahrt was für einen eintägigen Besuch der Insel völlig unsinnig wäre. Ab dem 01.04.  wird der zweite Hafen wieder freigegeben und wenn es so sein soll werden wir dann noch einen kleinen Ausflug auf die Vulkansinsel unternehmen.

Stattdessen hatten wir jedoch eine Menge kurzfristiger Ideen.. und manchmal sind diese ja wohl die besten  

So sind wir letzten Samstag Nachmittag auf den Hausberg von Selfoss, den Ingolfsfjall, aufgestigen. Am Sonntag hatten wir kurz vor Mittag die glorreiche Idee einen Ausflug in den Osten der Insel zu unternehmen. Daraufhin sind wir kurzerhand nach Selfoss gefahren, haben uns ein Auto gemietet und sind in Richtung Jökulsárlón aufgebrochen. Die vierstündige rasante Autofahrt führte vorbei an Lavafeldern, schwarzen Sandstränden, wunderschönen Geltscher- sowie Sandbergen, entlang der tollen Süd-Ostküste. Aber das lange warten hat sich wirklich gelohnt... wir waren an einem der beeindruckendsten Orte die wir je gesehen haben....  Jökulsárlón – Die Gletscherlagune.... Sie entsteht am größten Gletscher Islands (mit 8300km²) dem Vatnajökull. Dort brechen immer wieder Eisberge in allen Formen und Größen ab und werden in die Lagune geschwemmt. Von dort aus werden die Gletscherstücke über einen Fluss ins Meer gespült  ...  aaaber lasst euch doch einfach von den Bildern verzaubern... manch einem kommt dieser Ort vielleicht sogar bekannt vor, denn er war Schauplatz einiger Filmszenen aus James Bond – Die another day (2002).

Aufgrund des hervorragenden Wetters haben wir auf der Hin- sowie Rückfahrt noch einen Zwischenstopp in Vík í Mýrdal sowie beim Kap Dyrhólaey eingebaut.

Das Wetter der letzten Wochen kann sich übrigens sehr gut sehen lassen. Zwar haben wir meist einen sehr starken kalten Nordwind, jedoch keine Niederschläge und tagsüber fast nur strahlenden Sonnenschein. Bei diesem tollen Bedingungen nutzten wir natürlich auch die Zeit für verschiedenste Fotoshoots... beim Ausritt, bei den Fohlen und Ihren Mamas sowie mit unserem kuscheligen Nachbarshund ...

schöner Ausritt zu dritt... ab in´s kühle Nass ein super schöner Tag der dritte Fluss ließ sich nicht überqueren.. auch Spaß ... ist möglich :D die Kímní und Lisa ... mögen sich sehr sehr gerne.. der süsse Nachbarshund kommt fast täglich zu Besuch Fun in der Reithalle Aufstieg auf den Ingolfsfjall Wind küsst Schnee :) nach dem Aufstieg.. gibts n Päuschen für die Mädels Mira und Lisa genießen die Aussicht Gummibärchen dürfen natürlich nicht fehlen.. David stieg noch hoch bis zur obersten Kante ein toller Blick Sonntagsausflug zu dritt... ab in den Osten Dyrhólaey (Türlochinsel) in der Ferne erkennbar unser Rentalcar toller Blick auf das kleine Städtchen Vík í Mýrdal Spaß am schwarzen Sandstrand von Vík nach 1 1/2 Stunden Autofahrt muss man erstmal toben :) Lavafelder mit den Bergen im Hintergrund teilweise ein Gefühl wie in Amerika Canyon, Gletscher und Lavafelder... eine tolle Kombi da fährt man um die Ecke und schon ist man von Amerika.. am Meer.. und plötzlich im tiefsten Winter angekommen.. fantastisch links eine immer wieder pfeifen Scheeböhen über die Straßen nach vier Stunden Fahrt... endlich am Ziel.. unglaublich schön faszinierend aus der Gletscherlagune werden die Eisbrocken in das Meer gespült jaaaa wir haben echtes Gletschereis gegessen :)) sehr bequeme Naturliege als würde er schweben.. Queen of ICE King of ICE die drei crazy Eisjäger ICEAGE live wir hatten viel Spaß Gletscherlagune <3 auf der Heimfahrt haben wir noch eine Gletscherzunge gefunden.. dieses BLAU... unglaublich das live zu sehen... an diesem Ort werden seit 2007 zwei deutsche vermisst... als wir das gelesen haben war uns dieser Ort etwas unheimlich... zurück durch die die Trolle von Vík im Sonnenuntergang Vík Dyrhólaey bei schönem Wetter eindrucksvolle Weggefährten... die Westmännerinseln bei Sonnenuntergang Hot Pot Party bei Sonnenuntergang ab über die Felder.. wir haben unsere Herden besucht HEKLA im Hintergrund bei den Fohlen und Mama-Stuten sehr hochschwangere Stuten.. lange wird es nichtmehr dauern die kleinen sind soooo neugierig am liebsten alles mal annagen :) ich bin etwas schüchtern was für ein toller Tag Lisa bei den Fohlen mit Ihrer neuen tollen Islandjacke.. von einer waschechten Isländerin in !einer! Woche gestrickt !!

Frühlingsinsel grüßt Winterwonderland....

Samstag, 02.03.2013

Endlich mal wieder einen Bericht aus Island :o)

Leider haben wir seit unserem letzten Eintrag einfach nicht die Zeit gefunden, hier ein paar Zeilen zu schreiben. Die Zeit vergeht wie im Flug und wir haben auch viel zu Arbeiten... David hat die ehrenvolle Aufgabe, Mattis Quad zu fahren, um einerseits die Pferde zu trainieren, als auch die Herden vom Feld zum Hof zu treiben. Nach wie vor  fährt er sehr gerne Traktor um die Pferde mit neuem Heu zu versorgen. Lisa geht nun öfters mit Touristen auf Reittouren (ob im strömenden Regen, oder mit einer Horde wild durcheinander zwitschernder Asiaten), trainiert täglich Ihre Pferde und geht sonstigen Aufgaben wie backen, kochen und putzen nach. Auch die Bewirtung bzw. Betreuung von Gästen gehört zu unserem Tagesablauf. Aufgrund der gestiegenen Gästezahlen in den vergangenen Wochen, gab es des Öfteren ein tolles Frühstücksbuffet und teilweise ein von Jullì zubereitetes Dinner am Abend. Diese Aufgaben sowie die Arbeit im gastronomischen Bereich bereiten uns stets viel Freude.

Es ist sehr erstaunlich wie viele verschiedene Nationalitäten an Gästen wir hier antreffen... US-Amerikaner, Australier, Canadier, Engländer, Franzosen, Italiener, Schweizer, Inder, diverse Asiaten, Niederländer und natürlich Deutsche.... und manch einer kommt tatsächlich !! NUR !! nach Island um die Nordlichter zu sehen... unglaublich aber wahr ;o) 

Die Besichtung der Landschaft ist durch unseren gestiegenen Arbeitseinsatz, oder auch witterungsbedingt etwas ins stocken geraten. Allerdings haben wir im südlichen Teil der Insel auch bereits viele wichtige Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Zuletzt waren wir ein zweites mal im Nationalpark Þingvellir, um diesen bei traumhaftem Frühlingswetter genauer zu erkunden. An diesem Ort wird das Auseinanderdriften der amerikanischen und europäischen tektonischen Platten durch imposante Felsspalten und Risse sichtbar, vor allem an der Almannagjá (Allmänner-Schlucht). In den letzten 10.000 Jahren ist das Land beidseits der Schlucht Almannagjá um 70 Meter auseinandergedriftet und der Talboden hat sich um ca. 40 Meter gesenkt. Es war wirklich sehr beeindruckend und spannend durch die Schlucht zu schlendern. Am selben Tag haben wir auch endlich einen wunderschönen schwarzen Sandstrand am Meer gefunden. Der Wind dort war jedoch nicht wirklich einladend um dort länger zu verweilen... aber das wollen wir an einem tollen Sonnentag nachholen.

In den Norden der Insel werden wir wohl nicht mehr Fahren können, da dort das Wetter zu dieser Jahreszeit einfach unberechenbar sei... Das holen wir aber zur Sommerzeit in den nächsten Jahren sicher nach ;-) 

Für unseren jetzigen Aufenthalt planen wir noch einen Ausflug auf die Westmännerinseln sowie nach Reykjavik. David träumt nach wie vor von einer Wanderung auf den Gipfel der Hekla. Dazu benötigt man aber sehr viel Wetterglück! Vielleicht können wir einen Teil dieser Wünsche schon nächste Woche verwirklichen, wenn wir wieder ein wenig mehr Freizeit haben. 

Dass es hier auf Island sehr mystisch zugehen kann, kennt man aus Erzählungen oder auch Filmen... wir haben das Glück und dürfen uns davon ein eigenes Bild machen. Bei unserem bisherigen Aufenthalt haben sich z. B. schon dreimal faszinierende Nordlichter gezeigt. Das erste Mal ganz schwach für einen Laien erstmal sehr schwer zu erkennen. Als vor ca. drei Wochen eine Kollegin den Hof wechselte, verbrachten wir zum Abschied einen gemütlichen Abend im Hot Tub und konnten uns von den tanzenden Nordlichtern bezaubern lassen. Es ist als ob sich der Himmel auftut und die Geister zu tanzen beginnen... die Farben reichen von Grün bis Pink... es ist wirklich zauberhaft und ein sehr sehr magisches Gefühl. Das selbe Schauspiel durften wir gestern noch einmal erleben... diesmal hat Lisa versucht es in Bildern festzuhalten... welche mit der Wirklichkeit natürlich nicht zu vergleichen sind. Was das Ganze noch faszinierender macht ist... dass wir wohl an einem der aktivsten Elfen- bzw. Trollenberge Islands wohnen. Hier auf der Insel gibt es spezielle Elfen- bzw. Trollenbeaufttrage die das Treiben dieser fabelhaften Wesen erforschen und dessen Aktivität messen. Bei dem Aufbau von Hestheimar sind wohl ein paar Unfälle passiert, da die Wesen das Eindringen in Ihre „Heimat“ verhindern wollten.... (jeder der am Bau beteiligt war hat sich etwas gebrochen).

Es ist ein wahnsinns Gefühl mit diesem Wissen hier jeden Tag verbringen zu dürfen und die Gedanken ins Unendliche schweifen zu lassen... 

Noch ein kleiner Rückblick auf unser Wetter im Februar: Nachdem in Deutschland der tiefe Wintereinbruch kam, haben wir hier seit Wochen Temperaturen im einstelligen Bereich über dem  Gefrierpunkt. Waren es zunächst knapp eineinhalb Wochen mit viel Sonnenanteil, so hat es in den letzten knapp zwei Wochen fast nur geregnet. Mittlerweile werden auch hier die Tage merklich länger –gegen 08:30 Uhr wird es hell und gegen 19 Uhr erreicht uns die Dunkelheit.

David bei der Arbeit jaaaa das macht Spaß auch den Pferden :o) nach dem Offroadtrip Lisa auf Váka und auf B&S ... eine ganz süsse wilde ;) gemütliches Arbeiten in der Reithalle Tia und Tymonia Frühstück für Lisa von David <3 am Meer kleiner Sprint gefällig?? auf Muschelsuche auf dem Weg nach Þingvellir... superschöne Landschaft wie in Canada on the Road again... yjjiihhhaaa aaaawwweeesome Þingvellir kleiner Wasserfall im Nationalpark die Kirche von Þingvellir Nordlichter über Hestheimar grün und piiiinnkkkk :)

Pferdetraining, Sonnenauf- und untergänge sowie feiern auf Island

Sonntag, 10.02.2013

Im wird die junge Stute auf Ihr erstes Bad vorbereitet.. gleicht gehts los... Yiihhaa :D rein in´s nasse Vergnügen unser Chef Matti (rechts) hat sichtlich Spaß Bleikja bei Ihrem ersten Bad geschafft... nach dem Bad gehts noch ab in die.. Pferdesauna :o)) das tut gut! Matti ein gutes Training für die Pferde... Wir erleben wunderbare Sonnenaufgänge auf Hestheimar beautiful Sunset David putzt bei wunderbarem Wetter den Hot Pot auch wird fast täglich fleissig gebacken.. ganz oben Oatmealcake (eine Mischung aus Müsli und viel Rhabarbermarmelade), Marmorkuchen und Zeit zum kuscheln ist immer da :o) auch der Feier in Laugalandi haben wir isländisches Bier verkostet... garnicht so übel ^^

Góða Sunnudagur - Wir wünschen einen schönen Sonntag

Sonntag, 03.02.2013

Die Zeit vergeht hier unglaublich schnell, nun sind wir schon drei Wochen auf Island. Da diese Woche leider unser Teamfahrzeug erkrankte verbringen wir unser Wochenende ganz entspannt auf Hestheimar mit lesen, Filme schauen, Blogschreiben :o) Bilder bearbeiten, Bortbacken und natürlich Essen. Bei dem Wetter der letzten zwei Tage hat man somit auch kein schlechtes Gewissen im Bett zu bleiben... den heutigen Abend werden wir wohl das zweite mal den Hot Pot einweihen und den isländischen Sturm über unsere Köpfe hinwegpfeifen lassen. 

Bei den folgenden Impressionen bekommt Ihr einen kleinen Eindruck von der Umgebung Hestheimars * Ásahreppur *, und der vergangen Woche. 

Hestheimar der Stall über die kleine Brücke gelangt man nach Hestheimar, in der Ferne sieht man den Eyjafjallajökull die Hekla... sieht je nach Witterung... alle paar Minuten anders aussieht... wunderschöne Aussicht auf die Gletscher die Mamis ihre Folis sind zu Besuch... David´s neue Lieblingsbeschäftigung :o) Lisa und Skjòni die kleine Kimni Lisa´s neue Stute... ein kleiner Gruppentour im Schnee leicht vermummt :))) Schafskopf... Leibspeise unseres Chef´s Matti

**Stürmische Zeiten**

Montag, 28.01.2013

ag 17 auf Island. Vergangene Woche war sehr ereignisreich...
Styrmir Árnason - 5-facher Weltmeister in der Islandpferdeszene - hat ein paar Tage auf Hestheimar verbracht, um einige Pferde mit Potenzial nach Deutschland zu importieren. Zudem hatten wir Besuch von einem sehr bekannten Trainer aus London, der einen viertägigen Kurs in unserer Reithalle hielt. Deshalb hatten wir eher eine entspannte Arbeitswoche.... ich zumindest ;-)

TDavid bekam eine grandiose Aufgabe. Er sollte den Boden unserer Garage im Main Building (in welcher wir fast alle Lebensmittel im Kühl- und Gefrierraum lagern) mit „Schiffsfarbe“ neu lackieren... in Deutschland würde man derartige Arbeiten wohl eher im Sommer erledigen... folglich war die Garage drei Tage unbetretbar, ein rankommen an die dortigen Lebensmittel unmöglich J dies stellte unser Team vor die logistische Aufgabe, was die Planung des Kochens, sowie die Versorgung der Gäste anbetrifft. Doch als Team haben wir auch diese Aufgabe gemeistert.

Da er mittlerweile seine Stute Flauta sehr gut unter Kotrolle hat, machte er sich „auf alt isländische Art und Weise“ mit Ihr auf den Weg, um eine neue Fahne an der Main Road anzubringen.  

Schnell kam das Wochenende... am Samstag planten wir einen Ausflug an die Südküste der Insel. Da uns unterwegs jedoch eine Sturmwarnung von unserem Chef Matti erreichte, brachen wir diesen ab. Heute machten wir uns erneut auf den Weg, rund um den bekannten Vulkan Eyjafjallajökull, dessen Aschewolke im März 2010 viele Flüge zum scheitern brachte.

Über Hella ging unsere Reise erst zum Wasserfall "Seljalandsfoss", welcher unterhalb des großen Geltscherschildes Eyjafjallajökull 66 m in die Tiefe stürzt. Von dort aus konnte man heute sogar eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs, die „Vestmannaeyjar (dt. Westmännerinseln)“, erspähen. Weiter gings zum "Skógafoss" (Waldwasserfall), den wir aufgrund eines sehr starken Regensturmes leider nur vom Auto aus bewundern konnten. Der südlichste Ort Islands war unser Ziel: „Vík í Mýrdal“ (Bucht am sumpfigen Tal). Der Weg dorthin war ein reines Abenteuer und wir erlebten das unberechenbare Wetter Islands hautnah... was unsere Bilder ganz gut belegen. Dort angekommen, bekam unser Baldowin erstmal eine kleine Stärkung an der Tankstelle, da Ihn die Reise doch etwas mitgenommen hatte. Am Strand konnten wir die schwarzen Felsnadeln, die "Reynisdrangar", „Skessudrangur“, „Landdrangur“ und „Langsamur“ bewundern. Die Legende berichtet, dass Trolle ein Schiff ans Land bringen wollten und dabei versteinert worden seien...

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher auf die Halbinsel "Dyrhólaey" (Türlochinsel). Die Überfahrt zu diesem Kap war nichts für schwache Nerven: starke Windböen, Hagel, Schnee, Glatteis und Wasser rechts und links der schmalen Straße. Am Ende dieses Abenteuertrips sind wir wohlbehalten und glücklich auf Hestheimar angekommen.

Bitte wundert Euch nicht dass Eure Kommentare verschwunden sind, leider gab es Probleme mit dem Server des Betreibers dieser Webseite 

Der kleine Sonnenuntergang auf Hestheimar... Peter de Cosemo (links), ein sehr humorvoller Engländer. Kaum zu glauben, dieses Bild... und jenes Bild, sind am selben Tag entstanden (Entfernung ca. 70 km). Ankunft am Seljalandsfoss.  Vom Winde verweht ;-)   In der Ferne erkennt man die Vestmannaeyjar... Ausläufer des Eyjafjallajökull... Das Städtchen Vík... ... mit seiner Kirche... ... dem schwarzen Strand,... ... und der Felsküste.  Auf dem Rückweg von Vìk. Überfahrt auf die Halbinsel Dyrhólaey...   Blick auf die Felsen vor Dyrhólaey. Am Wasserfall Skógafoss...   .

Unsere erste Woche auf Island

Montag, 28.01.2013

Hallo Deutschland,

wie versprochen gibt es heute wieder eine neue Wasserstandsmeldung aus Island ;-)
Seit unserem letzten Eintrag haben wir viel erlebt. So waren wir am Freitag erstmals gemeinsam im Freien ausreiten. Auch ich (David) kann meine Stute Flauta mittlerweile sehr gut kontrollieren und es macht richtig viel Spaß.

Gestern haben wir uns das Hestheimar-Team-Fahrzeug Baldovin „geschnappt“ und einen Ausflug unternommen. Dabei haben wir eine Variante des sogenannten „Golden Circle“ abgefahren. Hierbei handelt es sich um eine Route, die einige der bekanntesten Isländischen Naturschauspiele miteinander verbindet. So kamen wir etwa am Geysir Strokkur, an diversen Wasserfällen (u. a. dem Gullfoss), dem Nationalpark Þingvellir und natürlich immer wieder an Pferdeherden vorbei. Die Landschaft, insbesondere mit ihren beschneiten Berggipfeln und kleinen Hütten, erinnert teilweise stark an Kanada (soweit wir das mit unseren Kenntnissen aus TV-Dokumentationen und Filmen beurteilen können ;-) ). Doch seht selbst...

Eines möchten wir nochmals klarstellen: Wir sind hier nicht im Urlaub!!! Wir arbeiten von Montag bis Freitag täglich von 9:00 – 17:00 Uhr, lediglich an den Wochenenden haben wir frei. Unsere Arbeitstage beginnen in der Regel mit dem Putzen der Pferde, anschließend misten wir die Boxen. Ab und an sind wir auch für das Kochen zuständig. Unsere Gastfamilie legt sehr viel Wert auf fleischhaltige Speisen, doch der Geschmack der Pferdewurst ist wohl eher als mittelprächtig einzustufen. Nach dem Mittagessen werden meist die Pferde geritten. Ich (David) habe ansonsten Hausmeistertätigkeiten, wie etwa den Müll wegbringen, oder kleinere Reparaturen zu erledigen. Wenn das Wetter mitspielt, darf ich auch dem Amt des „Snow Masters“ nachgehen. Aber auch all’ diese Aufgaben bereiten uns jede Menge Spaß!!!

Unsere Unterkunft befindet sich in einem netten Bauernhaus, das dem Bruder von Matti – unserem isländischen Chef – gehört und derzeit unbewohnt ist. Von diesem Haus benötigt man ca. 15 bis 20 Minuten zu Fuß bis zum Haupthaus. Vergangene Woche konnten wir auf unserem abendlichen Heimweg sogar schon Nordlichter (allerdings in einer sehr schwachen Ausprägung) beobachten.

Abschließend noch ein paar allgemeine Informationen zum Leben hier auf Island:
Die Menschen hier sind sehr hilfsbereit und dem Englischen keineswegs abgeneigt. Wir haben auch den Eindruck, dass sie sehr spontan und trotz so manchem Chaos stets Herr der Lage sind. Die Lebenshaltung ist für deutsche Verhältnisse eher teuer, was etwa am Beispiel einer Pizza Margherita (umgerechnet ca. 11 Euro) deutlich wird. Bemerkenswert ist auch, dass nahezu jedes Auto hier mit Spike-Reifen unterwegs ist, was angesichts der eisigen Straßen auch verständlich ist.

Wir wünschen Euch noch einen schönen Sonntag.
Falls Ihr Fragen habt, könnt Ihr uns diese gerne hier im Blog stellen... Wir werden Sie Euch so bald wie möglich beantworten.

Bis bald
Eure Lisa & Euer David

Liebe Schwiegermama, nochmals vielen Lieben Dank für den tollen Pullover! Ausritt mit den netten Arbeitskolleginnen  unsere Unterkunft    Ausflug mit dem Team-Fahrzeug Baldovin  Skálholt, einstiger Brennpunkt des geistlichen Lebens und Zentrum für Kultur und Bildung.       Der Geysir Stokkur Der Wasserfall Gullfoss Hier blies ein eisiger Wind.     Der Nationalpark Þingvellir.  

Schnee auf Hestheimar nur von kurzer Dauer...

Montag, 28.01.2013

Heute können wir Euch ein paar Bilder vom gestrigen Tag präsentieren, der wie Ihr seht sehr schön war. Das Tageslicht sehen wir an klaren Tagen von 11 Uhr bis ca. 17 Uhr. Heute hat es leider den ganzen Tag geregnet, so dass der schöne Schnee leider wieder weg ist. Zum Glück gibt es für derartig nasse Tage eine große Reithalle in der auch ich (David) heute meine ersten Töltversuche hoch zu Ross unternommen habe. Wir wünschen Euch noch eine schöne Restarbeitswoche und werden uns am Wochenende wieder melden.

Die Hestheimar Zentrale, genannt Main Building.Sonnenaufgang um 11:00 Uhr  Blick in die Küche Speisesaal In der Ferne kann man vom Main Building aus auf der rechten Seite die Hekla erkennen.

Welcome in Hestheimar

Montag, 28.01.2013

Nach zwei sehr angenehmen Flügen (München - Copenhagen - Kevlavik) sind wir gut in Island angekommen. Hier die ersten Impressionen unserer "neuen Heimat", in der wir uns rundum wohlfühlen... seht selbst: 

Welcome in Hestheimar mit dem Team-Fahrzeug auf dem ersten Ausflug in den Nachbarort Selfoss     das ca. 100 Hektar großes Anwesen der Familie Hestheimar das Hauptgebäude links, rechts oben das Familienhaus.  Umgebung von Hestheimar Unser Ausblick aus dem Wohnzimmer :))) auch Sport ist möglich wir haben schon Freunde gefunden :))

WETTERINFO: aktuell überraschender Schneefall letzte Nacht, morgen erwartet uns Sonnenschein.

Herzlich Willkommen ** VELKOMINN **

Montag, 07.01.2013

Herzlich Willkommen liebe Familie, Freunde und Bekannte,

hier in unserem Auslandsblog könnt Ihr uns auf unserer dreimonatigen Islandreise begleiten. Wir versuchen so gut es geht *up to date* zu bleiben und euch so viele Einblicke wie möglich in unser Leben auf Hestheimar (www.hestheimar.is) zu ermöglichen.

Momentan stecken wir in den letzten Vorbereitungen wie die unerlässliche Desinfektion der Reitbekleidung, dem Zusammenstellen aller notwendigen Unterlagen sowie dem Koffer packen Zwinkernd. Wir freuen uns auf eine aufregende Zeit und melden uns sobald wir die ersten Fußstapfen auf der Insel aus Feuer und Eis gegangen sind. 

Viele Grüße und bis bald

Lisa & David